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Interview mit Jonny Jäger, WfbM-Beschäftigter im Hausmeisterservice

Jonny Jäger, 33 Jahre, Hausmeisterservice, lebt in einer ambulant betreuten Wohngruppe in Tettnang.

Jonny wirkt souverän, ist neugierig auf das Interview und berichtet gerne.

„Ich arbeite bei den Hausmeistern der LiSe, und das schon seit drei Jahren. Den Gartenbaufachwerker habe ich auch schon gemacht, damals in Winnenden. Wir arbeiten zu viert im Team: Der Hausmeister, zwei von der WfbM und ein Praktikant. Am liebsten mähe ich Rasen, egal wo, bei Kunden oder hier in Liebenau. Wir haben jetzt einen Aufsitzmäher. Den kann man fahren wie ein Auto, den muss man nicht mehr schieben. Was ich gar nicht gerne mag? Wischen!
An einem normalen Tag stuhlen wir als erstes morgens im Schloss auf. Da haben wir einen Bestuhlungsplan. Dann machen wir den Raucherplatz vor der Kantine sauber. Nach der Frühstückspause fahren wir nach Meckenbeuren und leeren die Mülleimer am Bahnhof. Das machen wir für die Gemeinde. Danach geht‘s nach Friedrichshafen ins Ärztehaus zum Wischen, Müll leeren und Unkraut jäten. Für andere Kunden mähen wir den Rasen, schneiden Hecken, bringen ihnen saubere Wischmopps und nehmen die schmutzigen mit. Bei schlechtem Wetter arbeiten wir im Lager in Liebenau und reparieren was. Ich kann alle Arbeiten allein machen. Ich zeige auch dem Praktikanten aus der WfbM, wie was gemacht werden muss – (schmunzelt) wenn er sich was zeigen lässt. Das Wichtigste bei meiner Arbeit ist, dass ich die Unfallvorschriften beachte. Bei Arbeiten mit dem Freischneider, zum Beispiel, muss der Helm drauf sein, das Visier unten und kein anderer darf in der Nähe sein. Sicherheitsabstand. Wichtig ist auch, dass wir den Hänger immer mitnehmen, nicht vergessen. Ansonsten müssen wir zurückfahren.“

erstellt am 28.06.2017



Jonny Jäger