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Extra Pool reduziert Verbrauch und schafft Arbeitsplätze

Neues Projekt: Separate Reinigung von Reinigungstextilien

Mit der Anschaffung einer neuen Eingabemaschine an der Mangelstraße und der Tunnelfinisheranlage konnten Im Laufe diesen Jahres bereits viele Arbeitsabläufe im Textilservice der LiSe wirtschaftlich und ergonomisch verbessert und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gesichert werden. Auch die Reinigung von Reinigungstextilien lässt sich noch optimieren: Ein eigener Pool, also ein Lager und eine Waschstraße nur für diese Wäsche, soll Wasser und Waschmittel sparen und neue WfbM*-Arbeitsplätze schaffen. Das schont die Umwelt und macht die LiSe als Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung noch attraktiver.

Wischmopps, Reinigungstücher, Staubtücher: Täglich benutzen die Mitarbeiter und Beschäftigten des Gebäudeservices waschbare Reinigungsmaterialien zur Reinigung von Räumen, Gängen und Nasszellen in Firmen- oder Privatgebäuden. Die verwendeten Materialien werden derzeit in einzelnen Wäschenetzen, also objektbezogen, in die Wäscherei eingeliefert und dort zusammen mit anderen Textilien in der großen Waschstraße gewaschen. Da die Reinigungstextilien eine intensivere Wäsche als andere Wäschestücke benötigen, orientieren sich Waschmitteleinsatz und Anzahl der Spülgänge für den gesamten Waschgang bisher an diesen Textilien.

Niedrigerer Wasser- und Stromverbrauch
Künftig soll es deshalb eine eigene kleine Waschstraße und ein zugehöriges kleines Lager, also einen eigenen Pool, nur für Reinigungsmaterialien geben: So lassen sich die im Vergleich mit anderen Textilien erhöhten Anforderungen bei ihrer Reinigung berücksichtigen und im Ergebnis insgesamt Wasser und Waschmittel sparen. Im separaten Pool entfällt außerdem das Aussortieren. Die für ein Objekt benötigten sauberen Reinigungsmaterialien lassen sich dem Lager entnehmen und anhand einer Stückliste zusammenstellen.

Neue Arbeitsplätze für WfbMler
Geplant ist, dass rund zehn WfbM-Beschäftigte die Aufgaben in dem neuen separaten Pool übernehmen. „Derzeit überlegen wir, ob es Sinn macht, diese Arbeitsplätze nicht im Rahmen der WfbM, sondern als Inklusionsfirma beziehungsweise Inklusionsabteilung zu realisieren“, sagt Markus Lerner, Bereichsleiter Produktion & Vertrieb. „Ein großes Plus für die Beschäftigten, denn sie wären ganz normale Arbeitnehmer, mit den gleichen Rechten und Pflichten wie ihre Kollegen ohne Behinderung, wären mit einem Arbeitsvertrag sozialversichert beschäftigt und erhielten die tarifliche Entlohnung.“

 

*WfbM: Werkstatt für Menschen mit Behinderung

 

 

erstellt am 21.11.2017