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Welttag der Hauswirtschaft 2010 – LiSeplus stellt Informationstechniken vor

"Hauswirtsch@ft: Kompetenzen stärken im digitalen Zeitalter" ist der zentrale Leitgedanke Welthauswirtschaftstage 2009 – 2011. Die diesjährige Fachtagung am 16. März 2010 in Stuttgart stand unter der Schirmherrschaft von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL. Tanja Traub, Leiterin von LiSeplus Organisationsberatung und Training, stellte im Rahmen eines kurzen Fachvortrages den Einsatz von Informationstechniken in Küche, Wäscherei und Reinigung in der heutigen Hauswirtschaft vor.


Fachtagung im Neuen Schloss Stuttgart

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Rede des Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl, der in seiner Begrüßung auf den Einfluss und die Bedeutung des digitalen Zeitalters auf Familien, Haushalte und Unternehmen verwies. Schirmherr Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten, hob in seiner anschließenden Rede hervor "Baden-Württemberg hat sich zu einem der führenden Standorte für Informations- und Kommunikationstechnologien entwickelt".

Der Begrüßung und Ansprache folgten verschiedene Fachvorträge und Präsentationen zum Leitgedanken der Welthauswirtschaftstage sowie eine von Dr. Kurt Mezger, Abteilungsdirektor Regierungspräsidium Stuttgart, moderierte Expertenrunde.

Expertenrunde zum Thema digitales Zeitalter in der Hauswirtschaft

  • Peter Adam-Luketic, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Fachplaner Gastronomie–Hotellerie–Gemeinschaftsverpflegung e.V.
  • Prof. Dr. Peter Jung, Lehrstuhl für Kommunikationstechnik der Universität Duisburg-Essen
  • Dr. Joachim Kohler, Ministerialdirigent des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
  • Dr. Tanja Klink, Leiterin Hauswirtschaftsmanagement der Kleeblatt Pflegeheime gGmbH
  • Oliver Schrock, S&F Consulting Modernes Verpflegungsmanagement GmbH
  • Tanja Traub, Organisationsberatung & Training der Liebenau Service GmbH

 
Kurzzusammenfassung des Fachvortrags von Tanja Traub

Hauswirtschaft heute: Der Einsatz von Informationstechniken in Küche, Wäscherei und Reinigung

Download Präsentation des Fachvortrags

Traditionelle Hauswirtschaft drehte sich bis ins 20. Jahrhundert hinein hauptsächlich um die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten rund ums Kochen, Putzen und Waschen. Heute geht die moderne Hauswirtschaft weit darüber hinaus. Doch was hat professionelle Hauswirtschaft mit modernen Informationstechniken zu tun? Wie kann beispielsweise eine Wäscherei-Software, eine Software für Qualitätsmesssysteme für einen Reinigungsservice oder ein Softwarelösung im Verpflegungsbereich, die Kompetenzen einer modernen Hauswirtschaft stärken und zu mehr Transparenz, Produktivität und Qualität führen? Unter dem Aspekt Hauswirtschaft heute wird der Einsatz von Informationstechnik in Wäscherei, Reinigung und Küche betrachtet.

Während sich Kunden von Großwäschereien heutzutage eine detaillierte Rückverfolgbarkeit ihrer Textilien wünschen, fordert die Geschäftsleitung eine permanente Leistungs- und Kostentransparenz. Über eine moderne Wäscherei-Software kann in wenigen Schritten die komplette Historie von Textilien abgerufen und entsprechend ausgewertet werden, wie oft beispielsweise ein Wäschestück gewaschen wurde oder welche Stücke aufgrund von Nachbehandlungen noch nicht ausgeliefert werden konnten. So kann ohne das aufwändige Führen von Listen ganzheitliche Transparenz gewährleistet werden.

Im Gegensatz zu den Kosten ist die Sauberkeit im Reinigungsbereich als Ergebnis nicht ohne weiteres messbar. Um den Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht zu werden, ist es heute äußerst hilfreich, insbesondere bei ergebnisorientierten Leistungsverzeichnissen eine Softwarelösungen zur Qualitätsmessung einzusetzen. So ist es möglich, nicht nur die Qualität der geleisteten Arbeit zu messen, sondern auch die Ressource Mensch zu optimieren. Ob Reinigungsergebnis, Arbeitsorganisation oder der Zustand der Reinigungswagen: Alles kann anhand einer Bewertungsskala kontrolliert und bewertet werden. Hauswirtschaft wird so messbar und erlaubt eine ständige Qualitätsoptimierung.

Hat ein Koch früher mühevoll von Hand die benötigte Bestellmenge auf Grundlage von Rezeptur und Lagerbeständen errechnet, so nimmt ihm heute eine mit der Materialwirtschaft gekoppelte Software für den Verpflegungsbereich die Arbeit ab. Es ermöglicht zum Beispiel die automatische Generierung von Bestellvorschlägen auf der Grundlage einer Standardrezeptur sowie die Ausführung der Bestellung. Darüber hinaus erlaubt diese Technik auch beispielsweise die automatische Erstellung von Kommissionierlisten oder Produktionsplänen. Die Produktivität im Kerngeschäft wird so erheblich gesteigert.

Neue Informationstechniken in der Hauswirtschaft können zu mehr Transparenz, Qualität, Produktivität und damit zu einem verbesserten Preis-/Leistungsverhältnis verhelfen. Wird den neuen Techniken mit Offenheit begegnet, kann die moderne Hauswirtschaft sicher in die Zukunft gehen.

erstellt am 18.03.2010



Wäschereisoftware

Mit Hilfe einer Wäschereisoftware kann das zeitaufwändige Führen von Listen entfallen. Selbst die Reklamations- und Kundenverwaltung kann über so eine Software erfolgen. Zur Fehlervermeidung können unter anderem Hinweise für jedes Wäschestück erfasst werden, wie zum Beispiel, dass Frau Maiers Bluse hängend ausgeliefert werden soll.

 

Qualitätsmesssystem

Insbesondere bei ergebnisorientierten Leistungsverzeichnissen in der Gebäudereinigung wird empfohlen, ein Qualitätsmesssystem einzusetzen. Dabei werden auf Basis des Leistungsverzeichnisses Messpunkte definiert, die im Objekt mit Hilfe eines kleinen tragbaren PCs von der Reinigungsleitung überprüft und bewertet werden.

 

Behälterverwaltung

Arbeitserleichterungen und damit eine Produktivitätssteigerung im Kerngeschäft ermöglicht eine Küchensoftware beispielsweise über die Behälterverwaltung und -etikettierung, die Erstellung von Produktionsplänen, Kommissionierlisten sowie Regenerationsinformationen auf den Lieferpapieren.