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LiSe investiert in neue WfbM*-Arbeitsplätze

Seit mehreren Wochen ist er nun erfolgreich im Einsatz – der neue Arbeitstisch für die Menschen mit Behinderung im Textilservice der LiSe.

An diesen Arbeitsplätzen wird die gewaschene Wäsche der Wohngruppen der St. Gallus-Hilfe gGmbH gefaltet und anschließend nach Gruppen sortiert. Optisch kann man sich die Arbeitsplätze wie an einem Fließband vorstellen. Wobei die Realität selbstverständlich nichts mit dem negativ behafteten Wort aus der Industrialisierung zu tun hat. Die Arbeitstische sind an den Seiten mit einem Rollband verbunden, auf dem die gefaltete Wäsche zu einem gemeinsamen Sortiertisch befördert wird. Durch diese intelligente Lösung kommt die WfbM dem Leitgedanken „schonendes Arbeiten“ noch näher.

Neue Arbeitsplätze geschaffen

Die Umstellung von dem großen, quadratischen Gruppentisch zu mehreren zweier Tischen, ermöglichte es im WfbM-Textilbereich  ca. 15 weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Nun ist der Raum optimal genutzt und strahlt eine angenehme Arbeitsatmosphäre aus. Der optimierte Ablauf bei dem es kleine Aufgabenteilungen und mehr Struktur gibt, senkte die Fehlerquote. Ein weiteres Plus ist die neue Sitzordnung. Die Gruppe findet zu mehr Produktivität,  da jeder Beschäftigte seinen festen ergonomisch  optimierten Arbeitsplatz hat. Dabei wurden auch bewusst die Sitznachbarn berücksichtigt. Konfliktsituationen können so gezielt vermieden werden.

Flexibilität bleibt erhalten

Gerade im WfbM Bereich ist es eine wichtige Anforderung auf die Bedürfnisse der einzelnen Beschäftigten einzugehen. Trotz des nun eher „starren“ Systems kann der Textilservice dieser Forderung problemlos nachkommen. Nach wie vor wird je nach Fähigkeiten der Beschäftigten entschieden wer welche Arbeit übernehmen kann. Hat jemand zum Beispiel Probleme den ganzen Tag still zu sitzen, bekommt er zum Beispiel die Aufgabe gefaltete Wäsche in die Wagen der einzelnen Gruppen zu sortieren. So ist er in Bewegung und verliert nicht den Spaß an seiner Arbeit.

Gute Betreuungsmöglichkeiten und mehr Effizienz

Bei all den Möglichkeiten haben immer die Fachkräfte für Arbeit und Bildung (FAB) die Kompetenz situativ zu entscheiden wie viel Forderung und Förderung je nach Tagesform bei den Beschäftigten möglich ist. Die FABs des WfbM-Textilservice kümmern sich mit vollem Engagement um die Beschäftigten und haben jederzeit ein offenes Ohr für Fragen und Wünschen. Neben den oben genannten Vorteilen kann erwähnt werden, dass sich durch die Übersichtlichkeit und die konfliktvermeidende Aufteilung der neuen Arbeitstische die Betreuungsmöglichkeiten für die Fachkräfte sowie die Effizienz der Gruppe verbessert haben.

*Werkstatt für behinderte Menschen

erstellt am 07.02.2012