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Los geht's: Startschuss für die Liebenauer Arbeitswelten

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Ein neuer Begriff für bewährte Qualität: Die drei Werkstattträger der Stiftung Liebenau treten nun in gleichberechtigter Kooperation unter einem neuen Namen auf: die „Liebenauer Arbeitswelten“. Bei einem außergewöhnlichen Kinoevent im „Kultur am Gleis 1“ am Bahnhof in Meckenbeuren fiel im Kreis der Mitarbeiter der Startschuss für den neuen Verbund. Gleichzeitig ging auch der Internetauftritt online.


Premiere bei Popcorn und Snacks

Popcorn, Snacks und gespannte Stimmung am Rande der traditionellen Strecke der Schwäbischen Eisenbahn: Bevor der Film „Ziemlich beste Freunde“ über die Leinwand flimmerte, feierten die Liebenauer Arbeitswelten ihre Premiere. Unter diesem neuen Namen bündeln die Stiftung Liebenau und ihre Tochtergesellschaften St. Gallus-Hilfe gGmbH und Liebenau Service GmbH (LiSe) künftig ihre Arbeitsbereiche für Menschen mit Behinderung.

Drei starke Träger – ein guter Name

„Wir haben beschlossen, unsere drei Werkstattträger als engen Verbund zu führen“, stellte Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe, das neue Konzept vor. Und eigentlich gebe es darüber hinaus noch einen weiteren Anlass zum Feiern. So erinnerte er an das vor fast genau 40 Jahren in Kraft getretene so genannte Schwerbehindertengesetz. Ein „Meilenstein“ sei das seinerzeit gewesen, habe es doch den Weg frei gemacht für eine Eingliederung von Personen mit Handicap in Arbeitswelt und Gesellschaft – und eine gesetzliche Basis gelegt für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM).

Werkstätten mit Tradition

Unter dem Dach der Stiftung Liebenau werden dort seit Jahrzehnten Produkte und Dienstleistungen aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen hergestellt und angeboten. Von der Montage über die Grünlandpflege oder den Textilservice bis hin zur Datendigitalisierung stehen die stiftungseigenen Werkstätten für Qualitätsarbeit aus einer Hand – und zwar sowohl für externe als auch interne Kunden. Über 900 Menschen mit Behinderung haben heute an den verschiedenen Produktionsstandorten und in externen Betrieben einen sicheren und sinnvollen Arbeitsplatz mit vielfältigen Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir haben den Anspruch, unseren Beschäftigten mit Handicap tolle und abwechslungsreiche Arbeitsplätze zu bieten, an denen sie sich wirklich wohlfühlen“, so Rainer Wöhrle, Geschäftsführer des Liebenauer Landlebens.

Neues Gesicht, neuer Slogan

Unter dem Slogan „Mehr als gute Arbeit“ geben sich die Werkstätten der Stiftung Liebenau nun ein neues Gesicht. Bunt, sympathisch und persönlich kommt die von der stiftungseigenen Agentur Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH entwickelte Gestaltungslinie daher. Die bewährten Werte spiegeln sich dabei im neuen Erscheinungsbild wider. Vor allem im überall präsenten Leitmotiv, einem Würfel. „Er steht für Stabilität, Sicherheit, Vielfalt und Dynamik“, erläuterte Wöhrle. Bunte Würfelseiten leiten einen dann auch durch die Internetseiten der Liebenauer Arbeitswelten.

Internetseite geht online

Per Knopfdruck schalteten die Vertreter der jeweiligen Werkstatträte den Online-Auftritt frei. „Jetzt kann jeder auf der ganzen Welt sehen, was Sie für eine gute Arbeit machen“, freute sich LiSe-Geschäftsführer Frank Moscherosch. Dass sich auch wirklich jeder auf den Seiten zurechtfindet, das war Rea Revekka Poulharidou, Leiterin der Teamwork-Internetabteilung, wichtig. „Das Internet ist eigentlich ein Ort, der für jeden zugänglich sein sollte“. In der Realität sei es aber oft „eine exklusive anstatt einer inklusiven Angelegenheit“. So stoßen gerade Menschen mit Handicap immer wieder auf Verständnisprobleme. „Für uns war deshalb klar: Die Liebenauer Arbeitswelten müssen unbedingt eine barrierefreie Internetseite bekommen.“ Und die steht nun im Netz – als eine übersichtliche, informative Plattform für Menschen mit Behinderung, die einen Arbeitsplatz suchen, und für Kunden.

Zuerst die Mitarbeiter

Und warum eigentlich der nichtöffentliche Rahmen der Präsentation? Mit dem Kinoevent habe man sich bewusst an die eigenen Mitarbeiter gewandt. Frank Moscherosch: „Wir wollten unbedingt, dass Sie es als Erstes wissen!“

 

Hier geht's zu den Liebenauer Arbeitswelten.

erstellt am 05.04.2014



Neu im Netz: Die Internetseite der Liebenauer Arbeitswelten.

Neu im Netz: Die Internetseite der Liebenauer Arbeitswelten.

Los geht's: Per Knopfdruck schalteten die Vertreter der Werkstatträte gemeinsam mit Jörg Munk, Geschäftsführer St. Gallus-Hilfe (Mitte), die neue Internetseite frei.

Los geht's: Per Knopfdruck schalteten die Vertreter der Werkstatträte gemeinsam mit Jörg Munk, Geschäftsführer St. Gallus-Hilfe (Mitte), die neue Internetseite frei.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit im neuen Verbund (von links): die Geschäftsführer Jörg Munk (St. Gallus-Hilfe), Frank Moscherosch (Liebenau Service GmbH) und Rainer Wöhrle (Liebenauer Landleben).

Freuen sich auf die Zusammenarbeit im neuen Verbund (von links): die Geschäftsführer Jörg Munk (St. Gallus-Hilfe), Frank Moscherosch (Liebenau Service GmbH) und Rainer Wöhrle (Liebenauer Landleben).

Ein Kinoevent der besonderen Art: Im

Ein Kinoevent der besonderen Art: Im "Kultur am Gleis 1" erlebten die Mitarbeiter exklusiv den Start der Liebenauer Arbeitswelten.

 

Liebenauer Arbeitswelten